Broschüre 2016/17


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Knoten soll endlich platzen


Eine Gemeinsamkeit haben der TSV Deggendorf und der TSV Mühldorf, die am kommenden Sonntag in der Volleyball-Regionalliga aufeinander treffen: Beide Mannschaften haben bislang zu Hause noch kein Spiel gewonnen. Während die Gastgeber aus Deggendorf zumindest in ihren Auswärtsspielen zweimal voll gepunktet haben (jeweils 3:0 gegen Aufsteiger ASV Neumarkt und SV Schwaig), sehnen sich die Mühldorfer immer noch nach ihrem ersten Sieg. Nach jeweils 1:3 gegen Niederviehbach und Eltmann stand das Team von Trainer Günther Thomae zumindest beim knappen 2:3 gegen Grafing knapp vor den ersten beiden Pluspunkten auf dem Konto. Als Tabellenvorletzte reisen die Mühldorfer zum Team von Trainer Armin Steger nach Deggendorf, dem nach zwei Siegen der Druck genommen ist. "Zwar ist die gemeinsame Trainingsvorbereitung sehr dezimiert, aber die Lust aufs Spielen ist ungebremst", kündigen die Deggendorfer auf ihrer Homepage an. Mehr oder weniger steht Armin Steger der komplette Kader zur Verfügung, auch die Jugendspieler Reichhart, Räbiger und Schwarz werden erstmals vor heimischem Publikum auflaufen können. Alex Steif, ein alter Bekannter, der aus Wien zurückkam, präsentiert sich ebenfalls erstmals den Fans und möchte zeigen, was er in der zweiten Liga in Österreich gelernt hat. Während die Deggendorfer also endlich ihren ersten Heimspieg holen wollen, hat Günther Thomae mit Problemen in der Kaderzusammensetzung zu kämpfen: Markus Frey, der beim letzten Spieltag mit Lars Rommel zusammengestoßen war, macht eine leichte Gehirnerschütterung zu schaffen. Alternativ kann Thomae wenigstens erstmals auf Youngster Thomas Brandstetter zurückgreifen. Libero Leo Tille hingegen ist auf einem Sichtungslehrgang, es ist nicht sicher, ob er rechtzeitig in Deggendorf sein kann. Für diesen Fall kann Thomae aber wieder auf Tobi Laszlo-Lehni zurückgreifen, der zuletzt wegen eines dicken Daumens pausieren musste. "Mit im Kader auch Patrick Brunner, der nach langjähriger Verletzungspause gegen Grafing einen sporadischen Einsatz hatte, bewies, dass er alleine schon wegen seiner Körpergröße von über zwei Metern der Mannschaft dienlich sein kann. "Wenn er so weitermacht, dann wird er ein Thema für den ersten Sechser", so Thomae. Unsicher ist auch der Einsatz des reaktivierten Christoph Auer, der sich im Training eine Kapselverletzung in der linken Hand zugezogen hat. Freilich vertraut Thomae auch wieder auf die Leistung von Severin Bienek und Fabian Wagner, die gegen Grafing mit Spitzenvolleyball aufwarteten. "Mit Markus Frey haben diese beiden Spieler granatenmäßig eingeschlagen." Doch ob dies gegen die derzeit Fünftplatzierten aus Deggendorf reichen wird? Zumal in der vergangenen Woche Fabian Wagner und Karim Bassir auch noch grippegeschwächt waren? Nach drei Niederlagen war Trainer Thomae zuletzt vor allen Dingen dahingehend gefordert, mentale Aufbauarbeit zu leisten. "Die Mannschaft kann es, das hat sie auch schon gezeigt. Einzig die mangelnde Chancenverwertung ist derzeit noch der Siegverhinderer." Dies sei aber eben dem Substanzverlust geschuldet, den der TSV erlitten habe durch den Weggang von Simon Weichselgartner und das zukünftige Fehlen von Leo Angerer (Studium in Wien), ein Spieler, "der auch in entscheidenden Situationen aggressiv anzugreifen weiß." Positiv beurteilt Thomae die Kompetenz im Zuspiel. Bassir habe zuletzt als Feuerwehrmann eingegriffen, als es brannte: "Rommel und Bassir ergänzen sich gut." Und so hofft Thomae, dass der Knoten platzt, idealerweise bereits gegen Deggendorf, bevor dann gegen Nittenau und Schwaig vermeintlich schwächere Gegner warten. "Der Wille ist da, die Kampfbereitschaft auch." Quelle: Mühldorfer Anzeiger