Broschüre 2017/18


Leistungsstützpunkt


Volleyball in Mühldorf und mehr zeigt euch Mühldorf-TV:

You are here

Home

Das macht Lust auf mehr


Mühldorf – Zwölf Spieler im Spielberichtsbogen – es ist Jahre her, dass der TSV Mühldorf mit einem so starken Kontingent aufgetreten ist. Entsprechend selbstbewusst präsentierte sich das Team um Spielertrainer Michi Mayer zum Saisonauftakt am Samstag vor heimischem Publikum und bewies: Es ist nicht nur Quantität, sondern vor allem die Qualität, die die Mühldorfer Mannschaft wohl schon nach diesem ersten Spieltag in den engeren Kreis der Titelaspiranten bringt. Denn die Leistung, die das Team beim klaren 3:0 gegen den SC Freising abgerufen hat, zeugte von einem Klassenunterschied. Eine stabile Annahme, ein hervorragendes Zuspiel und nicht zuletzt die aggressiven Angriffe – Freising hatte nicht den Hauch einer Chance. Das zeichnete sich schon in Satz eins ab, als Mühldorf nach einer 14:3- und einer 21:6-Führung schließlich mit einem 25:9 den wohl deutlichsten Satzgewinn seit Jahren verbuchte. Das lag aber auch an einem glänzend aufgelegten Fabian Bartsch, der mit variantenreichen und cleveren Angriffen die Freisinger fast im Alleingang den Schneid abgekauft hat. Das alles natürlich auf Basis einer präzisen Annahme von Hauke Ferch. In den vergangenen Jahren hatte Mühldorf immer das Problem, die Mittelblocker-Position zu besetzen, zuletzt musste sogar Zuspieler Bastian Hörster aushelfen. Mit der Rückkehr von Florian Gschwendtner an seine alte Wirkungsstätte scheint dieses Problem der Vergangenheit anzugehören. Das Mühldorfer Eigengewächs präsentierte sich bei seiner Debütvorstellung im Regionalliga-Team ausgefuchst und selbstbewusst, die Spiellaune war ihm anzumerken: „Früher spielte ich in der zweiten Mannschaft, damals auch schon mit Lars Rommel. Jetzt wieder mit den Jungs zusammenzuspielen, macht wahnsinnig viel Spaß“, strahlte der 23-Jährige nach dem Spiel. Zu keinem Zeitpunkt hatte Freising etwas dagegenzusetzen, zumal das Team auch ohne echten Zuspieler angereist war und diese Aufgabe dessen bester Angreifer Moritz Steinberg übernehmen musste. Lediglich zu Beginn von Satz zwei hielt das Freisinger Team mit (3:3), bevor Mühldorf davoneilte zum 12:8 und 15:10. Den Satzgewinn vor Augen (22:12) schlich sich dann ein kleiner Schlendrian bei der Annahme ein, Freising kam auf 23:19 heran, doch der Satzerfolg war den Mühldorfern nicht mehr zu nehmen (25:21). Im dritten Abschnitt ließ der Spielertrainer beide Zuspieler – Alex Brandstetter und Lars Rommel, Bastian Hörster fehlte an diesem Tag – aufs Feld, damit sie Spielpraxis erhalten. Und auch in dieser Formation – Neuzugang Carl Kahn bekam ebenfalls noch Spielzeit – war an der Dominanz Mühldorfs nicht zu rütteln. 9:3, 18:9, am Ende 25:16 – das alles spricht eine deutliche Sprache. Das musste nach dem Spiel auch Freisings Trainer Klaus Lösch neidlos anerkennen. „Wir haben es nicht geschafft den Ball nach vorne zu bringen. Respekt vor dieser Mannschaftsleistung von Mühldorf!“ Darüber freute sich auch Spielertrainer Michi Mayer: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so homogen und harmonisch gespielt hat!“ Mit den vier Neuzugängen sei in dieser Saison einiges möglich, „zumal wir diesmal noch auf Bastian Hörster verzichten mussten. Und den zähle ich zum besten Zuspieler der Liga“, ist auch Abteilungsleiter Stefan Bartsch zuversichtlich, was den weiteren Saisonverlauf betrifft. Quelle: OVB