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Mühldorf wird zum Favoritenkiller


Nach dem Sensationssieg am Samstag gegen Tabellenführer Schwaig putzt der TSV gestern auch MTV München mit 3:0 weg Mühldorf – Die Regionalliga-Herren des TSV Mühldorf mausern sich immer mehr zum Favoritenkiller in der laufenden Saison. War schon vor zwei Wochen die ganz große Überraschung mit dem 3:1-Erfolg über den Tabellenzweiten SC Freising gelungen, holte das Team um Spielertrainer Michi Mayer am Wochenende zum ganz großen Coup aus: Mit 3:1 schmetterten die Mühldorfer den Tabellenführer SV Schwaig aus der eigenen Halle. Gestern komplettierten die Mühldorfer das erfolgreichste Wochenende der aktuellen Saison mit einem weiteren Sieg: Beim 3:0 gegen den MTV München hatten die Tabellenvierten aus der Landeshauptstadt nichts zu melden. Mühldorf sichert sich mit den sechs Punkten nicht nur nach hinten ab und erhöhte sechs Spieltage vor dem Ende der Saison den Abstand zu einem Relegationsplatz auf acht Zähler. Bis auf zwei Punkte sind die Innstädter nun auch auf Tuchfühlung zum Tabellenzweiten SC Freising. Vier Punkte fehlen zum Tabellenführer Schwaig. "Ein Punkt wäre ok, über drei würde ich mich freuen, sechs Punkte aber wären der Wahnsinn.“ Als sich Michi Mayer am Freitag zum Wochenendziel äußerte, hat er tief gestapelt. Dass es jetzt aber doch ein „Wahnsinns-Wochenende“ mit maximaler Punkteausbeute wer sollte, überrascht ihn nun aber doch. Dabei hatte sich schon am Samstag im Spiel gegen Schwaig schnell abgezeichnet, was möglich sein würde. Mühldorf war zwar vor heimischem Publikum etwas schlecht aus den Startlöchern gekommen und spielte im ersten Satz immer einem Rückstand hinterher. Beim 23:23 hatte die Truppe um Michi Mayer aber dennoch die Chance zum Satzgewinn, der den Mühldorfe durch zwei dumme Eigenfehler verwehrt blieb. Dann aber packte die Mannschaft der Ehrgeiz. Mühldorf spielte auf allen Position solide, machte kaum Fehler und servierte den Schwaigern gute Aufschläge. „Am Anfang der Saison waren wir noch nicht eingespielt, aber jetzt es immer besser“, erklärt Außenangreifer Fabian Bartsch den 3:1-Erfolg nach den weiteren Satzgewinnen für Mühldorf (25:22, 25:19 und 25:22). „Never change a winning team“, hieß die Maxime für den Spieltag gestern beim MTV München. Doch gleich zu Beginn gab Spielertrainer Mayer die falsche Aufstellung an den Schieri weiter, was zur Folge hatte, dass die beiden stärksten Angreifer Fabian Barts und Thomas Brandstetter zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten. Mayer brachte sich selbst als Diagonalspieler und Lars Romme Zuspieler, damit die falsch platzierten Szymon Dawid und Alex Brandstetter als Außenangreifer ran konnten. Mayer machte seinen Faux durch ein starkes Spiel wieder wett, Mühldorf erkämpfte sich ein 25:23 im ersten Satz. Nicht zuletzt, weil die Münchner von der Aufstellu Mühldorfer offensichtlich noch verwirrter waren als die Innstädter selbst, wie Fabian Bartsch meinte. Danach kamen Brandstetter und Bartsch wieder ins Spiel und brachten den 3:0-Sieg unter Dach und Fach (25:22, 25:20). „Wir machen weniger Fehler und haben uns als g eingespieltes Team präsentiert. Wir haben gerade einen richtig guten Lauf. Mit Potenzial nach oben“, findet Fabian Bartsch. Und auch Va und Abteilungsleiter Stefan Bartsch ist von den Socken, was die Leistung seiner Volleyballer betrifft, die seit fünf Spielen ungeschlagen si „Wir können zurecht stolz sein, aber wir müssen auch auf dem Boden bleiben“, tritt er auf die Euphoriebremse. Quelle: OVB