Broschüre 2016/17


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Relegationsplatz verlassen


TSV Mühldorf fegt ASV Dachau mit 3:0 aus der Halle – Brandstetter und Bartsch mit Hammer-Aufschlägen – Eine Stunde und 20 Minuten – schneller als eine Bundesligapartie im Fußball. Und dabei hatten die Mühldorfer auch noch eine Zehn-Minuten-Pause nach dem zweiten Satz eingelegt. Im Eiltempo haben Mühldorfs Regionalliga-Volleyballer drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingeheimst. So schnell, dass die Partie bereits beendet war, als immer noch Zuschauer in die Halle kamen, die zumindest das Ende noch mitbekommen wollten, dann aber unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten. Der ASV Dachau war zu keiner Zeit der Partie ein ebenbürtiger Gegner, musste teilweise hilflos mit ansehen, wie das dynamische Duo mit Alexander Brandstetter und Fabian Bartsch den Gästen aus Dachau die Aufschläge um die Ohren wuchteten. Der verdiente Lohn war ein klarer 3:0-Erfolg (25:20, 25:17, 25:10) der Truppe um Spielertrainer Michi Mayer. Damit lassen die Mühldorfer – zumindest für die nächste Woche – den Relegationsplatz hinter sich, mit elf Punkten auf dem Konto verbessern sich die TSVler auf Rang sieben, einen Punkt vor Mit seinen Sprungsaufschlägen bezwang er Dachau fast im Alleingang. dem VC DJK München-Ost-Herrsching II. „Alex Brandstetter und Fabian Bartsch“, Spielertrainer Michi Mayer nennt nur diese beiden Namen, wenn er die Partie in nur wenigen Worten zusammenfasst. „Die beiden haben überragend aufgeschlagen. Insgesamt 15 Asse gehen auf das Konto dieser beiden Spieler. So etwas habe ich noch nie erlebt“, lobt Mayer die Durchschlagskraft von Bartsch und Brandstetter. Die Dominanz machte sich schon bald nach Spielbeginn bemerkbar. Fabian Bartsch am Aufschlag sorgte in der Anfangsphase mit seinen starken Sprungaufschlägen für eine schnelle 6:1-Führung, gegen die die Dachauer, die mit einem Mix aus jungen Talenten und alten Hasen in Mühldorf angetreten waren, nichts mehr auszurichten vermochten. Hielten die Gäste aus Dachau im ersten Abschnitt noch mit, hatten sie im zweiten Satz sogar Oberwasser und sich eine deutliche 10:6-Führung herausgespielt, als es wiederum Fabian Bartsch war, der den Gästen die Suppe versalzte. Zehn Aufschläge in Folge servierte er den Dachauern, die gegen die Wucht der Bälle von Bartsch kein probates Mittel fanden. 16:10 hieß es plötzlich. „Ab diesem Zeitpunkt war der Faden dann ab. Auf Dachauer Seite funktionierte gar nichts mehr“, freute sich Fabian Bartsch über die Wende zur Hälfte der Partie. War das 25:17 nun schon deutlich, sollte der dritte Satz dann die vollständige Demontage der Dachauer einläuten. Die Mühldorfer hatten sich in einen wahren Rausch gespielt. Alexander Brandstetter spielte dabei im 5-1-System (nur ein Zuspieler) die wichtigsten Bälle, weil er nicht nur präzise stellte, sondern auch viele schnelle Bälle einbaute. Und wenn es einmal läuft, dann läuft es. 25:10 hieß es am Ende, nicht zuletzt deswegen, weil nun auch die Abwehr kaum mehr zu überwältigen war. Bastian Hörster, der diesmal als Mittelblocker das Pendant zu Nico Philipeit darstellte, musste gar nicht so sehr ins Spielgeschehen eingreifen. Szymon Dawid wiederum bot sich eine willkommene Möglichkeit sein Spiel über Diagonal zu verfeinern, zumal die Gegenwehr Dachaus nicht allzu groß war. Die Hinrunde nähert sich dem Ende, zwei Partien stehen noch an, wenn der TSV am 3. Dezember in Bayreuth aufschlägt und am 9. Dezember gegen Eibelsstadt anzutreten hat. Hat Mayer für die beiden Partien ein Ziel ausgegeben? „Nein. Ich will immer nur das nächste Spiel gewinnen!“ Diese Rechnung sei diesmal zumindest aufgegangen. Die Dominanz, mit der die Mühldorfer aufgetreten waren, gebe aber Anlass zur Hoffnung, dass die nächsten Partien ebenfalls Punkte auf das Konto der Mühldorfer fließen könnten. Quelle: OVB