Broschüre 2016/17


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Absteiger dominiert im Volleyballkrimi


Leider mit 1:3 verloren, doch Mühldorf hielt sich tapfer gegen Absteiger aus Zirndorf. Mühldorf – Was für ein Krimi, der sich am Samstagabend in der Mittelschulturnhalle in Mühldorf den knapp 200 frenetisch anfeuernden Zuschauern geboten hat. In einem absolut spannenden Duell im Kampf um Rang drei in der Regionalliga Südost schenkten sich der Gastgeber vom TSV Mühldorf und der Gast vom TSV Zirndorf nichts. Wann immer die eine Mannschaft Oberwasser bekam, machte sie die andere zunichte. Beim 1:3 (18:25,25:23,27:29,19:25) war es letztlich die größere Erfahrung aufseiten der Franken, die über Sieg und Niederlage entschied. Spielertrainer Michi Mayer konnte diesmal aus dem Vollen schöpfen, denn Bastian Hörster stand als Zuspieler wieder zur Verfügung, ebenso Szymon Dawid als Angreiferalternative. Das hieß, dass er genügend Personal hatte, um Hauke Ferch mit der Liberoposition zu betrauen, was wiederum für zusätzliche Stabilität in der Abwehr sorgen sollte. Begonnen hat Mayer aber mit der Aufstellung aus der Vorwoche, mit der der TSV den TV Hauzenberg in die Knie gezwungen hatte, sprich mit Alex Brandstetter und Lars Rommel im Zuspiel. Doch Mühldorf kam nur schlecht in die Gänge, ständig rannten die TSVler einem Rückstand von drei bis fünf Punkten hinterher, weil der Block den starken Angriff der Zirndorfer nicht Herr wurde. Szymon Dawid sollte die Wende herbeiführen, als er im ersten Satz bei 14:18 für Lars Rommel ins Spiel kam, doch Zirndorf ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, holte sich Satz eins mit 25:18. Besser lief es in Durchgang zwei. Mayer ließ Lars Rommel weiter auf der Bank, brachte nun aber Bastian Hörster im Zuspiel, der dem Abschnitt sein Gepräge gab. Zunächst aber war es Tom Brandstetter, der mit wuchtigen Sprungaufschlägen die Basis für die schnelle 5:1-Führung der Mühldorfer legte. Auch Nico Philipeit kam nun im Mittelblock immer besser in Schwung. Doch Zirndorf hielt dagegen, nicht zuletzt wegen ihres unglaublich starken Liberos Janek Etzold, der in Abwehr und Annahme eine gewaltige Präzision bewies. Mühldorf blieb am Drücker, baute die Führung auf 16:10 aus, weil nun auch die Sprungaufschläge von Fabian Bartsch zündeten. Dann konterten Zirndorfs Mittelblocker, die Gäste rückten bis auf 16:17 auf. Basti Hörster räumte daraufhin seinen Platz für Lars Rommel und plötzlich setzten die Mühldorfer Zirndorf sogar mit Staffelbällen unter Druck. Auch weil ein glänzend aufgelegter Fabian Bartsch klug am Netz agierte holte Mühldorf den Satzausgleich (25:23). Die Mühldorfer Dominanz setzte sich im dritten Satz fort. 7:2 lag Mühldorf in Front. Kampf auf beiden Seiten, allerdings war Zirndorf mit zunehmender Dauer immer einen Tick besser, glich auf 10:10 aus. Zwei Asse von Nico Philipeit und brachiale Angriffe von Tom Brandstetter wähnten Mühldorf schon auf der Siegerstraße (23:18), doch der Ex-Drittligist behielt selbst bei zwei Satzbällen für Mühldorf die Nerven, wendete das Blatt noch zu seinen Gunsten zum 29:27. Das hatte offensichtlich zu viel Kraft gekostet. Mühldorf befand sich im vierten Satz ständig im Hintertreffen, erst mit 6:9, dann mit 6:13, schließlich mit 14:21. Zu viele Einzelfehler summierten sich zum 25:19-Erfolg der Zirndorfer, die letztlich zurecht den Sieg feierten. Doch Mühldorf durfte erhobenen Hauptes die Halle verlassen. Der TSV hatte gekämpft, mehr war an diesem Tag gegen ein eingespieltes Team aus Franken nicht drin. Quelle: QVB