Broschüre 2016/17


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Im Hexenkessel Ruhe bewahrt


TSV Mühldorf ringt Hauzenberg in fünf Sätzen nieder – jetzt schon auf Platz fünf vorgerückt Mühldorf – Das sah nach einer klaren Dominanz aus, das Gastspiel der Regionalliga-Volleyballer des TSV Mühldorf beim TV Hauzenberg. Denn nach zwei Sätzen waren es überraschenderweise die Mühldorfer, die mit 2:0 Sätzen führten und damit schon einen Punkt sicher in der Tasche hatten gegen den bis dato punktgleichen Verfolger in der Tabelle. Doch dann kam der Heimvorteil der Hauzenberger zum Tragen. Angefeuert vom lautstarken Publikum im Hexenkessel zu Hauzenberg kamen die Gastgeber zurück, sicherten sich erst den dritten und dann auch den vierten Durchgang. Im fünften Satz dann aber riss sich Mühldorf wieder zusammen, siegte nach 25:17, 25:18, 22:25, 22:25 schließlich klar mit 15:5. Der Lohn: Mühldorf rückte auf Rang fünf in der Tabelle vor. „Uns ist alles gelungen, Hauzenberg eben nicht“, fasst Spielertrainer Michi Mayer die ersten beiden Sätze zusammen. Mühldorf hatte sich für das 4-2-System entschieden, sprich neben Alex Brandstetter auch Lars Rommel als Zuspieler aufs Feld gestellt. „Beide haben sich super Stärkster Mann auf Mühldorfer Seite: Nico Philipeit griff nicht nur hervorragend an, ergänzt, Alex hat dazu noch extrem gut angegriffen“, lobt Mayer die sondern nahm auch noch äußerst präzise an. Effektivität seiner beiden Zuspieler, die dieses Mal den Ausfall von Bastian Hörster mühelos kompensierten. Dazu kamen starke Aufschläge der Mühldorfer, die die Gastgeber aus Hauzenberg ständig unter Druck setzten. „Wir haben jeweils schnell mit vier bis sechs Punkten geführt und diesen Vorsprung uns auch nicht mehr nehmen lassen“, ergänzt Mayer zu den Spielverläufen in den Durchgängen eins und zwei, die vor allem auch von starken Angriffen des Mittelblockers Nico Philipeit geprägt waren, der übrigens auch stark angenommen hat. Denn auf einen Libero mussten die Mühldorfer mangels Alternativen diesmal verzichten. Angefeuert und angeheizt vom Publikum kam Hauzenberg dann aber wieder zurück. Inzwischen hatten sie nämlich auch den Block als Schwachstelle der Mühldorfer ausgemacht und agierten mit ihren Schnellangriffen nun umso erfolgreicher gegen Mayer und Co. Auch weil Mühldorf nun hektisch agierte und sich zu Fehlern hinreißen ließ, waren in den Sätzen drei und vier die Hauzenberger die jubelnde Mannschaft. Es musste also der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Das ging dann aber so schnell, dass Mayer im Nachhinein Schwierigkeiten damit hat, zu erklären, wie die Mühldorfer zum 15:5-Satzgewinn kamen. „Bis zum 2:2 war alles ausgeglichen. Beim Seitenwechsel lagen wir aber schon mit 8:4 vorne. Das hat Hauzenberg nicht mehr aufgeholt.“ Zu viele Fehler gaben bei den Gastgebern den Ausschlag darüber, dass ein clever agierender Gegner aus Mühldorf, der sich schadlos hielt, am Ende jubeln durfte. Acht Punkte in den letzten vier Spielen halten nun nicht nur den bis zu diesem Spieltag punktgleichen Hauzenberg mit einem Punkt auf Distanz. Aufgrund der Niederlage des VC DJK München-Ost-Herrsching II gegen den SC Freising (2:3) und wegen des 1:3 des ASV Dachau gegen Tabellenführer MTV München schließt Mühldorf nun als Fünfter zum Spitzenquartett der Regionalliga auf. Quelle: OVB