Broschüre 2016/17


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„Fiese Schieri-Entscheidungen“


Mühldorf. – Da wäre mehr drin gewesen – meint zumindest Spielertrainer Michi Mayer, wenn er über das Samstagsspiel des TSV Mühldorf gegen den SV Schwaig spricht. Was mit 0:3 nach deutlicher Niederlage klingt, beinhaltete zwei knappe Sätze, in denen „fiese Schieri-Entscheidungen“, wie sie Mayer nennt, einen erheblichen Anteil hatten. Zum Beispiel: „Es steht 1:2 im ersten Satz, dann ein Angriff von Tom Brandstetter, der klar drin war, der Schieri jedoch gibt ihn aus. Es folgt ein weiterer Fehler am Netz. Nach wenigen Augenblicken steht es 1:5 gegen uns“, für eine junge und verunsicherte Mannschaft wie die seine nur schwer aufzuholen. Doch Mühldorf blieb dran, hielt bis zum Satzball mit. Dann blockt ein Schwaiger Hinterspieler – doch der Schieri sieht’s nicht. 26:24 hieß es schließlich für Schwaig, das Ärgernis ist groß. Doch auch sonst lief nicht alles rund, „vor allem im Service“, meint Mayer. Nico Philipeit und Fabian Bartsch ließen ihre Sicherheit im Aufschlag vermissen und auch Szymon Dawid hatte keinen guten Tag. Für ihn kam sehr bald Hauke Ferch ins Spiel, der die Schwächen kompensierte, später sogar über Außen für Tom Brandstetter eingesetzt wurde. Mayer selbst war der zweite Mann neben Nico Philipeit im Mittelblock, konnte nicht viel ausrichten, weil ihn eine Verletzung am Trizeps lähmt. „Und ohne Schnellangriffe kannst du gegen einen solide spielenden Gegner nicht viel ausrichten“, fasst Mayer zusammen. Schwaig konnte nicht nur auf einen jungen Fundus aus zehn Spielern zurückgreifen, sondern auch auf zwei erfahrene Leitwölfe, die den Jungen die Richtung vorgaben. „Und das hat gereicht“, bedauert Mayer. Dabei waren die Mühldorfer nach dem 15:25 im zweiten Satz wieder dran, hielten im dritten Durchgang bis zum Schluss mit. Nur knapp gingen Spiel, Satz und Sieg an Schwaig (25:23). Für das Team, das nach drei Niederlagen im vierten Spiel Drittletzter ist, sei die erneute Niederlage ein schwerer Schlag, weil es am Selbstbewusstsein nagt, weiß Mayer. Er ist sich aber sicher, dass der Knoten noch platzt. „Ich schließe nicht aus, dass wir gegen alle vier Teams, die wir in der Hinrunde bereits hatten, in der Rückrunde zwölf Punkte holen.“ Zunächst aber wartet nächste Woche der bislang ungeschlagene Tabellenführer MTV München. Ohne Druck wollen die Mühldorfer dann gegen den haushohen Favoriten beim Heimspiel am Samstag (19 Uhr) aufspielen – vielleicht der Schlüssel zum Erfolg? Quelle: OVB