Broschüre 2016/17


Leistungsstützpunkt


Volleyball in Mühldorf und mehr zeigt euch Mühldorf-TV:

You are here

Home

Kein Sieg ohne Mittelblocker


Mühldorf. – Jetzt haben die Mühldorfer Volleyballer ohnehin nur einen Mittelblocker, doch der hat sich vor dem Spiel gegen den SC Freising krank gemeldet. Das hieß: Spielertrainer Michi Mayer musste den Ausfall von Nico Philipeit kompensieren. Der ehemalige Libero Hauke Ferch, der in der vergangenen Woche bereits als Außenangreifer eingesetzt wurde, musste in den sauren Apfel beißen und über die für ihn ungewohnte Mitte agieren. Als zweiter Mittelblocker sollte es Bastian Hörster richten, der diese Aufgabe letzte Woche mit Bravour erledigt hat. Und noch eine Neuerung gab es: Mayer reaktivierte Urgestein Eric Hagendorn als Libero, um so für Sicherheit in der Annahme zu sorgen. Am Ende griffen die Maßnahmen nicht und Mühldorf musste sich Freising 1:3 geschlagen geben. Im ersten Satz schien die Rechnung zunächst aufzugehen, Mühldorf hielt gut mit. 12:10 die Führung bereits, als sich bei den auf allen Positionen eingespielten Freisingern immer mehr Fehler einschlichen. Verschlagene Aufschläge und zu wenig Druck im Angriff machten es den Gästen aus Freising leicht, das Ruder zu übernehmen. Erst 15:17, dann 17:22. Lars Rommel sollte es als Zuspieler besser machen als Alex Brandstetter. Stattdessen folgten drei dumme Mannschaftsfehler, darunter auch Abstimmungsprobleme, und schon war der Satz entglitten (18:25). Jetzt sollte Eric Hagendorn ins Spiel kommen, der sogleich für bessere Stimmung auf dem Feld sorgte. Doch die Mühldorfer konnten dies nicht ausnutzen, gerieten schnell 1:4 in Rückstand. Man glich zum 6:6 aus, doch Freising zog sein souveränes Spiel durch, stand in Annahme und Abwehr wie eine Mauer. Fabian Bartsch und Thomas Brandstetter bissen sich im Angriff die Zähne aus. Den knappen Vorsprung verwaltete Freising clever bis zum Schluss (20:25). Mayer stellte wieder um. Jetzt spielte Bastian Hörster zu, Mayer kam selbst über die Mitte und Fabian Bartsch als Diagonalspieler. Diesmal ging die Rechnung auf. Mühldorf spielte sich einen komfortablen Vorsprung he raus (5:1/8:4), den Freising zwar wieder umdrehte (12:13), doch letztlich setzte sich das stärker werdende Mühldorf durch (25:21). Vierter Satz, vierte Aufstellung: Plötzlich stand Alex Brandstetter als Mittelblocker auf dem Feld, auch diese Variante schien zunächst zu funktionieren (4:1). Doch Freising blieb seiner Linie treu, fast perfekte Annahmen auf ihrer Seite, während sich Mühldorfs Zuspieler Bastian Hörster mit ungenauen ersten Bällen rumschlagen musste. Ein knapper Vorsprung von vier Punkten reichte auch hier den Freisingern um Satz und Spiel und die ersten drei Punkte zu sichern (21:25). „Freising ist eine sehr gut eingespielte Mannschaft. Wir jedoch haben in acht Sätzen sieben verschiedene Aufstellungen ausprobiert, weil es uns einfach an Spielern fehlt. Ich bin aber überzeugt, dass wir es noch hinbekommen“, fand Trainer Mayer am Ende aufmunternde Worte. Quelle:OVB