Broschüre 2016/17


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Dem Team fehlt der Hagendorn-Effekt


Mühldorf. – Saisonauftakt in der Volleyball-Regionalliga. Endlich. Mit Spannung erwarteten die knapp 150 Zuschauer die neu formierte Mannschaft, die einige Abgänge zu verkraften hatte, aber mit den Brandstetter-Brüdern Alex und Thomas brandgefährlichen Ersatz zurückgewinnen konnte. Doch die Zuschauer in Mühldorf sahen nur zwei Sätze lang gutes Volleyball, nach der 10-Minuten-Pause hat die Mannschaft den Faden nicht mehr gefunden und verlor gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II mit 1:3 (19:25, 25:19, 25:27, 15:25). In ungewohnter Position, als Mittelblocker, war Kapitän Bastian Hörster gestern zu sehen. Und er machte seine Sache gut, stellte einen guten Block, unterstützt von seinen Angreifern Hauke Ferch, Fabian Bartsch und Nico Philipeit. Allein Neuzugang Szymon Dawid schien in seiner Rolle als Diagonalangreifer noch nicht so recht aufzugehen. Nach dem 19:25-Satzverlust reagierte Trainer Michi Mayer prompt und brachte Thomas Brandstetter, der mit klugen Angriffen beeindruckte, zeigte, dass er in Unterhaching viel dazu gelernt hat. Mühldorf präsentierte sich insgesamt blockstark und hellwach in der Abwehr. Einen schnell herausgespielten Fünf-Punkte-Vorsprung gab Mühldorf nicht mehr aus der Hand (25:19). Und auch nach der Pause war Mühldorf eifrig, hatte sich eine komfortable 7:3-Führung herausgespielt. Doch nun zeigten die TSVler Schwächen. Dumme Eigenfehler und Missverständnisse bei der Ballannahme machten den Gegner stark, der in der Folge 14:6 Punkte verbuchte und auf 17:13 davoneilte. Mühldorf kämpfte, hatte auch einen Satzball (25:24), doch war sich dabei selbst im Weg, den Sack zu zu machen. Symptomatisch im Chaos der Mühldorfer die beiden Annahmefehler von Hauke Ferch, die den 25:27-Satzverlust besiegelten. Komplett gerissen war der Faden in Durchgang vier: Technische Mängel, Rotationsfehler, dann auch noch Pech: Schnell führten die Gäste mit 9:2. Mayer brachte Szymon Dawid für einen bis dato eigentlich glänzend aufgelegten Fabian Bartsch. Hoffnung keimte auf, weil Mühldorf noch auf 12:16 herankam. Letztlich fehlte aber der absolute Wille zum Sieg, diese Leidenschaft, die man von Libero Eric Hagendorn so gut in Erinnerung hat, um den Satz noch zu drehen. Stattdessen machte München mit 25:15 den Sack zu. Quelle: OVB