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Rumpftruppe bleibt am Ende chancenlos


„Es wäre mehr drin gewesen“, meinte ein selbstkritischer Trainer Tom Gailer. Doch am Ende unterlagen die Volleyballer des TSV Mühldorf dem Favoriten SV/DJK Taufkirchen mit 1:3 (22:25/25:16/16:25/22:25) und rutschten damit auf den sechsten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd-Ost ab. Gastgeber Taufkirchen konnte sich dagegen über die erneute Tabellenführung freuen. Dabei begann die Partie für die Mühldorfer Rumpftruppe – Trainer Tom Gailer hatte lediglich sieben Spieler zur Verfügung – recht vielversprechend. Die Mannschaft hielt im ersten Satz gut mit und brachte die Taufkirchener ein ums andere Mal in Verlegenheit. So erkämpfte sie sich Punkt um Punkt und lag beim 12:8 sogar mit vier Punkten in Führung. Doch dann schlichen sich Probleme in der Annahme ein, die Angriffe waren nicht mehr so druckvoll und Taufkirchen machte sieben Punkte am Stück. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeber nicht mehr aus der Hand nehmen und siegten mit 25:22. „Den Satz haben wir hergeschenkt, das hat richtig wehgetan“, ärgerte sich Trainer Gailer nach dem Spiel. Doch seine Spieler zeigten sich vom Verlauf des ersten Satzes unbeeindruckt. Sie zogen ein variables Angriffsspiel auf und packten vor allem im Block beherzt zu. So zogen sie Gastgeber Taufkirchen relativ schnell den Zahn und holten sich diesen Satz mit 25:16. Doch jetzt drehte Taufkirchen den Spieß um. Im Lauf des Spiels machte sich immer mehr ihre athletische Überlegenheit bemerkbar, während bei den Mühldorfern die Annahme schwächelte. So hieß es am Ende des dritten Satzes kurz und knackig 25:16 für die Taufkirchner. Ziemlich ausgeglichen verlief der vierte Satz. Bis zum 19:19 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Doch in der Endphase agierte Taufkirchen etwas abgebrühter und hatte in wichtigen Phasen das notwendige Quäntchen Glück, sodass sie diesen Satz und damit das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Mühldorfs Trainer Tom Gailer bescheinigte seiner Mannschaft, dass sie „keine schlechte Leistung“ gezeigt habe. Allerdings fehlte in den entscheidenden Phasen „das richtige Händchen, um so ein Spiel auch mal nach Hause zu schaukeln“. Er ist froh, dass das Team am kommenden Wochenende spielfrei hat und am 24.Februar das Tabellenschlusslicht Donau Holz Volleys aus Ingolstadt erwartet. „Da können wir mit einem Erfolg alles in trockene Tücher bringen“, so Tom Gailer. Quelle: OVB