Broschüre 2016/17


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Holz hacken in Ingolstadt


„Heute waren wir in Ingolstadt Holz hacken. Wir gewinnen souverän mit 3:0“, Freude pur bei den Volleyballern aus Mühldorf, die dies unmittelbar nach der Partie gegen Ingolstadt auf Facebook ihre Fans wissen lassen. Denn beim Gastspiel bei den „Donau Holz Volleys“ ließen die Mühldorfer nichts anbrennen, souverän meisterten sie die Partie gegen den Tabellenletzten mit 25:16, 25:17 und 25:23. Voll des Lobes war daher auch Trainer Tom Gailer, denn mit dem Sieg halten sich die Mühldorfer mit nun 16 Punkten auf Rang drei, auf Tuchfühlung zum Zweiten MTV München (17 Punkte) und dem Tabellenführer Regenstauf (18). „Es war ein souveräner Auftritt, in jedem Satz haben wir deutlich geführt und nichts anbrennen lassen. Wenn es denn irgendwelchen Grund zur Kritik geben sollte, dann höchstens den, dass wir im dritten Satz einen komfortablen Vorsprung hergegeben haben. Aber wen stört das bei einem 3:0 noch“, so Gailer. Der Mühldorfer Trainer spricht die klare 20:15- und 22:17-Führung im dritten Abschnitt an, bevor sich ein kleiner Schlendrian einschlich und Ingolstadt rankommen ließ – allerdings noch mit dem besseren Ende für Mühldorf (25:23). Vor allem die harten und präzisen Aufschläge der Mühldorfer waren es, an denen sich die Ingolstädter die Zähne ausbissen. Ein vernünftiger Spielaufbau war kaum möglich. Und wenn, dann war entweder der Block oder die gute Feldabwehr der Mühldorfer zur Stelle. „Hier agierten die Spieler sehr diszipliniert, sie haben genau die taktischen Anweisungen umgesetzt“, lobt Gailer. Ein Sonderlob gab es für Mittelblocker Markus Frey, der sich mit starken Rückenschmerzen durchgebissen hat. „Der ist im Freitagstraining einmal gesprungen und klagte dann über immense Rückenschmerzen. Das Training zog er quasi im Stand durch.“ Am Samstag aber gab er 100 Prozent, legte mit Nico Philipeit im Mittelblock die Basis für den späteren Erfolg. Als die Schmerzen zu groß wurden – in der Anfangsphase des dritten Satzes – brachte Tom Gailer Leon Wapler als Mittelblocker ins Spiel. Auf der für den Rückkehrer ungewohnten Position spielte Wapler dann auch eine ordentliche Partie, die ihn auf jeden Fall für weitere Einsätze qualifizierte. Zum Beispiel, wenn es kommende Woche gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten MTV München geht, „den ich zu den Titelaspiranten zähle“, so Gailer. Wenn man so will, zeigte der MTV nur eine kleine Schwächephase: Am Samstag musste er gegen den TSV Friedberg II über die volle Distanz, gab beim knappen 3:2-Sieg einen Zähler an Friedberg ab. Doch Mühldorf will gewappnet sein, wenn am Samstag der Tabellennachbar zu Gast ist (20 Uhr). Quelle: OVB