Broschüre 2016/17


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Gegen die ungeschlagenen Eibelstädter


„Die Mannschaft ist komplett“, signalisiert Mühldorfs Trainer Tom Gailer. Daumen hoch also für das heutige Heimspiel der Mühldorfer Regionalliga-Volleyballer gegen den TSV Eibelstadt (Beginn 20 Uhr in der Mittelschulturnhalle). Doch wenn Gailer von Komplettbesatzung spricht, dann handelt es sich um acht Volleyballer, die ihm zur Verfügung stehen. Und die konnten in der Ferienwoche nicht so trainieren, wie sie es gerne getan hätten. Denn Bastian Hörster, Lehrer von Beruf, nutzte die unterrichtsfreie Zeit für etwas Urlaub, im Training fehlte also der Zuspieler. Doch Trainer Tom Gailer hat improvisiert, nutzte die beiden Übungseinheiten dazu, Angriffe gegen den Doppelblock zu trainieren, „hier hat die Mannschaft Nachholbedarf“. Und auch aus dem Spiel zuletzt gegen den SC Freising, in welchem die Mühldorfer nach Ansicht Gailers unnötigerweise einen Punkt abgegeben haben, hat Mühldorfs Trainer seine Lehren gezogen. „Gegen die Rückraumangriffe Freisings hatte sich die Abwehr nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“ Auch das wurde nun intensiv trainiert. Froh ist Gailer darüber, dass Markus Frey wieder uneingeschränkt, sprich schmerzfrei, zur Verfügung steht. Zuletzt hatten ihn Rückenprobleme das Leben als Mittelblocker zur Hölle gemacht. Ihm zur Seite stehen Nico Philipeit und Patrick Müller, einer davon als Auswechselspieler. Zusätzlich lässt Gailer auch Lars Rommel auf der Bank Platz nehmen, um Wechselalternativen zu haben, sollte sich ein Spieler verletzten. „Für den absoluten Notfall“, sagt Gailer, zumal es an Alternativen mangelt. Sicherlich: Es gäbe Spielerpotenzial in der zweiten Mannschaft, das durchaus die erste Herrenmannschaft ergänzen könnte. Doch fordert Gailer dann regelmäßige Besuche der Trainings, dreimal pro Woche, was die Spieler aber aktuell zeitlich nicht hinbekommen. Gailer hat auch noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Leon Wapler doch noch zur Mannschaft stößt. Der Diagonalspieler hat schulische Gründe (Abitur) angegeben, weshalb er volleyballtechnisch etwas kürzer treten wollte. „Die Tür ist nicht zu. Und Leon hat auch angeboten, auszuhelfen, wenn wirklich Not am Mann besteht.“ Nach vier Spielen fällt es Gailer noch schwer eine Standortbestimmung abzugeben. Mit dem aktuellen vierten Tabellenplatz ist er zufrieden, doch weiß er auch, dass sich die Situation schnell ändern kann, wenn es verletzungsbedingte Ausfälle gibt, die nur schwer zu kompensieren sind. Mannschaften wie Schwaig II, Freising oder die Donau Holz Volleys – alle drei schmücken derzeit das Tabellenende – traut Gailer bei weitem mehr zu. „Die Mannschaften werden noch kommen“, warnt er. Keinen Zweifel hat er allerdings, was die Benennung des Favoriten betrifft. Den sieht er in dem aktuell Zweitplatzierten MTV München. Und der Gegner am heutigen Samstag? Eibelstadt rückte als Zweitplatzierter der Bayernliga in die Liga nach, ist aktuell Tabellennachbar auf Rang drei. „Ich habe das Team vor drei Jahren mal gesehen. Aber in drei Jahren kann sich eine Mannschaft viel verändern. Da muss man nur nach Mühldorf schauen.“ Mit dem Heimvorteil im Rücken „ist heute alles möglich“, so Gailer. Quelle: OVB